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Neuigkeiten
12.02.2019, 15:14 Uhr
Anja Karliczek besucht Bocholt
Bundesforschungsministerin zu Gast an der Westf. Hochschule und bei der Firma Grunewald
Bionik als Innovationstreiber im Kreis Borken. Unter diesem Motto stand der Besuch der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek in Bocholt in der vergangenen Woche. So besuchte sie zunächst die Westfälische Hochschule in Bocholt und im Anschluss die Firma Grunewald am Biemenhorster Weg.
 
Schon vor einigen Monaten lud der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring Anja Karliczek nach Bocholt ein. Denn der Hochschulstandort hat einen ganz besonderen Studiengang zu bieten: den Bachelorstudiengang Bionik. In der Bionik wird versucht, technische und elektronische Probleme durch Phänomene aus der Natur zu lösen. Vom Flugzeug, über einen Klettverschluss bis hin zum Roboterarm. Viele Erfindungen fußen auf Beobachtungen aus der Natur, die aus technische Prozesse übertragen wurden. Und in Bocholt befassen sich die Professoren und Studenten genau mit diesem Thema. So wurden den anwesenden Gästen, zu denen unter anderem auch der Landtagsabgeordnete und Verkehrsminister für NRW, Hendrik Wüst, und der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker, gehörten, anhand unterschiedlicher Beispiele gezeigt, woran in den Laboren gerade gearbeitet wird.
Nach der Vorstellung des Studiengangs stand dann ein Besuch bei der Firma Grunewald auf der Tagesordnung. Grunewald fertigt unter anderem Werkzeuge für die Automobil- und Luftfahrtindustrie an und arbeitet schon seit vielen Jahren ganz eng mit der Hochschule in Bocholt zusammen. Nach einer kurzen Vorstellung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) durch den Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider führten die Unternehmensgeschäftsführer Ulrich und Philipp Grunewald die Bundesministerin durch das Unternehmen. Auch hier entwickelte sich eine spannende Diskussion um die Potentiale der Bionik.
Johannes Röring: „Der Kreis Borken zeichnet sich aus durch seine vielen starken und innovativen Unternehmen aus. Sie befassen sich mit neuen Technologien und sind bereits heute dabei, Antworten auf die Fragen von morgen zu finden. Das Thema Bionik ist hier sinnbildlich. Während die Natur uns aktuell noch in vielen Bereichen einen Schritt voraus ist, arbeiten die Lehrenden und Studenten an der Westfälischen Hochschule mit Hochdruck daran, diese Phänomene auf technische Probleme zu übertragen und sie dadurch zu lösen. Die tollen Unternehmen wie die Firma Grunewald bedienen sich dann dieser Erkenntnisse und versuchen sie in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren. So funktioniert ein starkes Miteinander von Wissenschaft und Wirtschaft. Ich hoffe daher, dass unsere Bundesministerin Anja Karliczek einen Einblick in die tolle Arbeit hier vor Ort gewinnen konnte und bedanke mich bei ihr für ihren Besuch.“